L'Association
Geschäftsbericht / Rapport du Président 2006
25.11.2006
Bermupiennes,
Bermupiens,
Seit dem
Vorwort zum Annuaire im Frühsommer dieses Jahres bin ich nicht müde
geworden, immer wieder zu betonen, welchen erstaunlichen und aufregenden
Aufschwung Bermüpa in diesem Jahr genommen hat. Die Entwicklung des
ersten Halbjahrs hat sich deutlich im zweiten Halbjahr fortgesetzt und
so können wir mit Stolz auf das erfolgreichste Jahr unserer,
zugegebenermaßen noch jungen Vereinsgeschichte zurückblicken. Allerdings
gibt es auch noch viel zu tun und viel zu erreichen. Insofern kann 2006
nur ein erster, aber nichtsdestotrotz ungeheuer wichtiger Schritt sein.
Dieser ist erfolgreich gemacht worden.
Im März
hat das Pariser Büro die Präsidentin von Paris II, den Präsidenten des
IDC und die Verantwortlichen des Service International von Paris II
besucht und wichtige Erneuerungen und Denkanstöße für das
Austauschprogramm erwirkt. Das Programm soll stärker profiliert und
gegenüber gleichartigen anderen Programmen herausgehoben werden. Seit
Mai heißt das Programm von Paris II nun offiziell BERMÜPA. Gleichzeitig
darf Bermüpa seinen Sitz an den Place du Panthéon in die Universität
verlegen.
Daraufhin hat Bermüpa seine Satzung geändert und mit einer vereinfachten
Vorstandsstruktur, einer ausdifferenzierten Mitgliederstruktur und der
Möglichkeit eines Beirats wichtige Weichen für eine effiziente und
erfolgreiche Arbeit in der Zukunft gestellt. Anschließend wurde auf der
Basis der französischen Satzung in Berlin eine deutsche Satzung für
einen deutschen Schwesterverein erarbeitet. Dieser Schwesterverein wurde
gegründet und zur Eintragung ins Vereinsregister angemeldet, damit
Bermüpa auch in Deutschland als vollwertige juristische Person gegenüber
den Universitäten, der Bank und eventuellen Sponsoren auftreten kann.
Der
Dekan der Juristischen Fakultät, dem wir zum ersten Mal Bermüpa
vorgestellt haben, war uns gegenüber sehr aufgeschlossen und gestattete
Bermüpa seinen Sitz an die Fakultät zu verlegen. Der deutsche Verein
Bermüpa sitzt damit Unter den Linden. Außer zum Dekan und zur
Präsidentin von Paris II, haben wir zu allen programmverantwortlichen
Professoren Kontakt gehalten. In einem Brief an sie fasste der Vorstand
die Verbesserungsvorschläge für die Filière wie sie vor allem aus den
Gesprächen in Paris II erarbeitet wurden zusammen. Wichtige Kontakte zu
deutschen und französischen Professoren entstanden auch während eines
deutsch-französischen Kolloquiums im Mai in Paris, an dem etwa 30
Bermüpa-Mitglieder teilnahmen.
Ganz
besonders interessante Kontakte wurden in diesem Jahr zu drei
Organisationen geknüpft: International Desk, der AJFA und ihrer
deutschen Schwesterorganisation der DFJ. Seit dem Frühjahr stehen wir in
engem Kontakt mit M. Debienne von der französischen Organisation für
ausländische Studenten in Paris „International Desk“. Diesem Kontakt
haben wir Einladungen zu einem Empfang in der Assemblée Nationale, zur
vierteljährlichen Vortragsreihe wichtiger Persönlichkeiten in Paris und
auch ganz praktische Hilfe bei der Wohnungssuche unsere Mitglieder zu
verdanken.
Die AJFA
hat uns zu ihrem Empfang im Hôtel Matignon, die DFJ zu ihrer
Jahrestagung und einem großem Seminar im Ruhrgebiet eingeladen.
Daneben
wurde in Paris unsere Bedeutung durch die Zusammenarbeit mit anderen
studentischen binationalen Vereinen gestärkt. Die Vereine zum
französisch-schweizerischen und zum französisch-englischen
Austauschprogramm von Paris II sind neue Freunde geworden und auf
gemeinsamen Veranstaltungen haben sich die Mitglieder näher kennen
gelernt. Die Zusammenarbeit soll ausgebaut und vertieft werden. Das
nächste Projekt ist ein gemeinsames Weihnachtsessen der Mitglieder in
Paris, zusammen mit den programmverantwortlichen Professoren.
Insgesamt lag der Schwerpunkt der Aktivitäten in Paris. Dort gab es
regelmäßige Treffen des Ortsvorstands und der Vorstandsattachés. Viele
freiwillige Helfer, Ideen und neue Projekte, sowie viele Treffen mit den
Mitgliedern, die immer gut besucht sind, machen Paris zum Vorbild für
München und Berlin. Nur die Aufnahme der neuen französischen Mitglieder
wäre zu verbessern. Diese ist dagegen in Berlin vorbildlich abgelaufen.
Seit ihrer Aufnahme ins Austauschprogramm haben wir uns um die neuen
Teilnehmer gekümmert, sie begleitet und mit den Franzosen in Kontakt
gebracht. In München war das schwieriger. Mangels Aktivität einer an
sich dreiköpfigen Vertretung dort wurden die neuen Programmteilnehmer
von Berlin aus per Mail kontaktiert und auf Bermüpa aufmerksam gemacht.
Schließlich sind fast alle, spätestens im September in Paris, zu Bermüpa
Mitgliedern geworden.
Die AGO
in München soll einen neuen Anfang für die Münchner Aktivitäten bringen.
Ich freue mich, dass sich sogar zwei Bewerber für den lokalen Vorstand
gefunden haben. In München und Berlin ist nun im Dezember die wichtigste
Aufgabe, die französischen Studenten in den Verein aufzunehmen und
später mit den neuen Programmteilnehmern des Jahrgangs 2007/2008
zusammenzubringen. Die Berliner und Münchner Studenten in Paris bringen
den meisten Schwung in die dortigen Aktivitäten. Wir arbeiten daran, die
Pariser Studenten in Berlin und München ebenso für Bermüpa zu gewinnen.
Das ist bei all den wichtigen neuen Kontakten und Projekten im
vergangenen Jahr wohl unsere größte Herausforderung für 2007.
Bereits aus diesem kurzen Bericht wird
deutlich, wie viel sich in diesem Jahr ereignet hat. Danke an alle, die
dies möglich gemacht haben - für die Vorschläge per Mail, für die
Beratschlagungen auf Treffen in Paris, für das freiwillige Engagement.
Es zeigt sich aber auch, dass noch viel mehr geschehen kann. Mit der
zunehmenden Zahl der Aktivitäten steigt hoffentlich auch zusehends die
Zahl der aktiven Mitglieder im Verein, denn schließlich sind die
Kontakte der Programmteilnehmer untereinander die raison d’être
von Bermüpa.
Im nächsten Jahr feiert Bermupa seinen
fünften Geburtstag. Das ist schon mal ein erstes feststehendes großes
Ereignis. Ich hoffe, es wird noch zahlreiche andere geben. Ich lade Euch
alle herzlich dazu ein, daran teilzunehmen. Was Bermüpa ist und wird,
hängt nämlich letztendlich nicht nur von einem motivierten Vorstand,
sondern vor allem auch von begeisterten Mitgliedern ab. Lasst Euch 2007
von Bermüpa begeistern. Bis dahin nochmals Danke, alles Gute und die
besten Grüße,
Martin Borning
Président de l’association Bermupa
Überblick über die Aktivitäten
des Vereins Bermüpa
im Geschäftsjahr 2006
I
Allgemeine Aktivitäten
1.
Satzungsänderung
-
umfassende Satzungsänderung,
Vereinszweck wesentlich erweitert
-
Vorstand verkleinert,
Vorstandsattachés eingeführt
-
Möglichkeit eines Beirats
-
Fördermitglieder, die
höheren Mitgliedsbeitrag zahlen
-
Neuer Sitz: Panthéon
2.
Deutsch-französisches Kolloquium
-
Einladung zur Veranstaltung in der Sorbonne, Paris
-
Interessante rechtsvergleichende Vorträge deutscher und
französischer Professoren
-
Den Verein vorgestellt
-
Kontakte zu Professoren vertieft
-
Briefe an Professoren
3.
Neues Annuairelayout
-
verkleinert, zusammenhängendes Register, neuer Standard
4.
Gründung von Bermüpa e.V.
-
Gründungsversammlung im August
-
Satzung weitgehend identisch mit der französischen
-
Doppelverein um in Deutschland mehr Handlungsfreiheit zu
bekommen
-
Beglaubigung des Vorstands beim Notar
-
Anmeldung zum Vereinsregister
-
Prozess noch nicht abgeschlossen
5.
Jobs und Praktika
-
nach dem Modell der Wohnungsanzeigen per Mail wurde ein
Forum für Angebote von Praktika, Ferienjobs oder Stellenausschreibungen
Geschaffen und hat erste Erfolge erzielt
6.
Brief an Professoren
-
Bermupa hat die Programmverantwortlichen auf einige
Punkte aufmerksam gemacht, die in Gesprächen mit den
Programmteil-nehmern als verbesserungswürdig aufgezählt wurden
-
Hinweise und Vorschläge, die insgesamt positiv
aufgenommen wurden
-
Die Hauptadressaten, die französischen Professoren, haben
sich bedankt und die Sache nicht weiter verfolgt.
-
Der Prozess wird weiter betrieben werden
II
Berlin
-
Neue Mitglieder im
Februar aufgenommen
-
sieben von acht neuen
Teilnehmern sind sofort am Abend ihrer Zulassung zum Austauschprogramm
Mitglied bei Bermüpa geworden
- letztlich sind nur 5
gegangen, aber alle fünf sind Mitglied bei uns
-
Treffen mit den
französischen Studenten des aktuellen Jahrgangs, um gegenseitige Hilfe
bei den anzufertigenden Seminararbeiten zu fördern
-
Allgemeine Hilfe und Unterstützung, u.a. auch bei der
Wohnungssuche
-
Teilnahme am
Kolloquium
-
etwa zehn Berliner aus früheren Jahrgängen aber auch von
den neu aufgenommenen Mitgliedern haben in Paris am Kolloquium
teilgenommen
-
Vorstellung beim
neuen Programmverantwortlichen
-
Besuch von Prof. Schröder,
der seit dem Frühjahr das Austauschprogramm mit Paris II an Stelle von
Prof. Benöhr leitet
-
Vorstellung des Vereins,
seiner Aktivitäten und Projekte
-
Prof. Schröder unterstützt
Bermüpa wie es Prof. Benöhr getan hat
-
Vorstellung beim
Dekan
-
Besuch beim Dekan der juristischen Fakultät
-
Vorstellung des Vereins, seiner Aktivitäten und Projekte
-
Der Sitz des Vereins wurde an die Fakultät gelegt
(deutsche Satzung)
-
Sommerfest und
Vereinsgründung
-
Sommerfest im August mit Mitgliedern aus vier
verschiedenen Jahrgängen, etwa 10 Anwesende
-
Gründungsversammlung von Bermüpa e.V., auf der die
Satzung beschlossen wurde, in ihrer deutschen Form
-
Besuch beim Notar
-
Fete Beaujolais im
November
-
zur Begrüßung der neuen Franzosen in Berlin (vorher
aufgrund von Staatsexamen keine Zeit)
-
haben einen Veranstaltungsraum der HU „anmieten“ können
-
keine Kosten für den Raum, nur, weil erstmalige Nutzung
100€ Kaution, da alles ordentlich hinterlassen, von nun an stets für uns
nutzbar, ohne Kaution
-
die neuen Franzosen sind nicht gekommen, insgesamt waren
wir 10
-
Wir werden erneut versuchen, die Franzosen für Bermüpa zu
gewinnen
III Paris
-
Besuch bei der
Präsidentin von Paris II
-
Besuch bei Mme Dutheil de la Rochère
-
Diskussion in Anwesenheit von Prof. Vogel und dem Service
International über die Zukunft der Filière und ihre Betreuung
-
Später nennt Paris II das Austauschprogramm offiziell
BERMÜPA
-
Dieser Besuch wird Anlass für den späteren Brief an die
Professoren
-
Fête de
l’Europe
-
zum 9.
Mai
erreichte uns eine Einladung für einige unser nichtfranzösischen
Mitglieder zur exklusiven Soirée ERASMUS mit zwei Ministern in Paris.
-
Assemblée
Nationale
-
ebenfalls zum 9. Mai wurden einige unserer Mitglieder zur
Fragestunde in die
Assemblée
Nationale eingeladen mit anschließendem Empfang beim
Parlamentspräsidenten
-
Deutsch-französisches Kolloquium
-
für etwa 25 Mitglieder von Bermüpa übernahm die Caisse
des Dépôts die Kosten für Anreise und Unterkunft zum
deutsch-französischen Kolloquium in Paris
-
AGE
-
auf einer Age in Paris wurden die Statuts von Bermüpa
umfassend geändert
-
Matignon
-
Empfang beim Premierminister dank Einladung der AJFA
-
später hat uns auch die DFJ zu Ihren Veranstaltungen
eingeladen
-
International Desk, M. Debienne
-
seit den Einladungen zum 9.Mai hat sich eine enge
Zusammenarbeit mit der Organisation International Desk entwickelt
-
diese Organisation für ausländische Studenten in Paris
zeigte großes Interesse an Bermüpa
-
M. Debienne, unser Kontaktmann ist sehr an engem Kontakt
gelegen, er organisiert Veranstaltungen und hilft unseren Mitgliedern
bei der Wohnungssuche in Paris
-
Seit neuestem werden Bermüpa-Mitglieder auch zu den
exklusiven vierteljährlichen Vortragsabenden mit Persönlichkeiten aus
Politik, Kultur und Wirtschaft eingeladen
-
Soirées
-
Paris ist die aktivste Bermüpa-Stadt
-
Zu den Soiréen kommen regelmäßig bis zu 30 Leute
-
Der Vorstand arbeitet dort mit vielen Attachés zusammen,
trifft sich regelmäßig, plant und führt neue Projekte durch, die dann
zum Vorbild für Berlin und München werden
-
die neuen Bermüpa-Mitglieder wurden in Paris empfangen
-
die Aufnahme der französischen Mitglieder in Paris bevor
sie nach Deutschland kommen muss verbessert werden und soll im
nächsten Jahr geschehen
-
Projets
Visite au Senat, Diner de Noel
-
die Projekte an denen zur Zeit in Paris gearbeitet wird,
sind ein Besuch im französischen Senat am 13. Dezember und ein
Weihnachtsessen von Bermüpa-Mitgliedern und den Programmbetreuenden
Professoren
-
zumindest das Weihnachtsessen wird im Rahmen von „PARTEFI“
organisiert
-
Projet
PARTEFI
-
Bermüpa verstärkt die Zusammenarbeit mit den Studentenorganisationen
des französisch-schweizerischen Austauschprogramms und des
französisch-englischen Austauschprogramms von Paris II
-
Die Form der künftigen Zusammenarbeit muss noch
festgelegt werden, vielleicht in Form eines Verbands (Vereinsverein)
namens PARTEFI
IV München
-
Bisher
keine nennenswerte
Aktivität
-
trotz inzwischen 3
Ortsverantwortlichen und zusätzlich zwei Vorstandsmitgliedern aus
München, fanden in München keine nennenswerten Aktivitäten statt (wobei
ich das „nennenswerten“ wohl auch weglassen könnte)
- etwa zehn ehemalige Münchner
Programmteilnehmer nahmen in Paris am Kolloquium teil
-
Neue Mitglieder von
Berlin und Paris aus kontaktiert
-
Haben vom Parisbüro der
Münchner Fakultät die e-mail-Adressen der neuen Teilnehmer bekommen und
dann per Mail Bermüpa vorgestellt
-
Nach einem zweiten Mail
kamen erste Antworten und Mitgliedsanträge
-
Inzwischen sind die meisten
in Paris Mitglied bei Bermüpa geworden
-
Neuer Anfang
-
gleich zwei neue Ortsverantwortliche stellen sich zur
Wahl
-
AGO als erste wichtige Bermüpa Veranstaltung in München
seit langem