t



 



i



 

 

 

 

 



 

 

 

Paris

Administratives

Vorbereitung in Deutschland
BAFöG Antrag  - Beurlaubung - DFH-Einschreibung

Aufenthalt in Frankreich
Einschreibung - inscription administrative - inscription pédagogique -
carte de séjour - Wohngeld (CAF)

 

I. Vorbereitung in Deutschland

BAFöG-Antrag

Das erste was man machen sollte, weil die Bearbeitung 6 Monate dauert. Wenn ihr das Geld also pünktlich zum Oktober haben wollt, solltet ihr den Antrag im April stellen.

Man kann mit dem selben Betrag rechnen, denn man auch in Deutschland bekommt. 

Für Auslandsaufenthalte in Paris ist das Studentenwerk Marburg zuständig.  

Die Adresse:  
Studentenwerk Marburg 
Postfach 2280
35010 Marburg
Tel. 06421/296-203 (Hr. Boucsein), -204 (Fr. Kempf)
email: kempfm@mailer.uni-marburg.de 

Beurlaubung

Ihr müsst euch für jedes Semester erneut beurlauben lassen. Die Frist endet etwa 4 Wochen nach Vorlesungsbeginn. Eigentlich müsst ihr persönlich erscheinen. Ich hatte mich im Sommersemester mittels Vollmacht und Freundin beurlauben lassen. Der Verwaltungsmitarbeiter war davon zwar nicht begeistert, weil man eigentlich vorher noch irgendein Formular ausfüllen muss, hat es aber dann doch gemacht. Das Formular kann man sich aber auch schon vor der Abreise besorgen. 

DFH-Einschreibung

Die DFH-Einschreibung fand im Jahr 2002 halb online und halb per Brief statt, d.h. man musste online ein Formular ausfüllen, das man anschließend ausdrucken musste. Das hat nicht immer geklappt, weil manchmal die Verbindung unterbrochen wurde und man alles von vorne machen musste. 

II. Aufenthalt in Frankreich

Einschreibung

Die Uni hat uns Anfang Juli einen Brief mit den Angaben zu den notwendigen Unterlagen geschickt.  

1. Die inscription administrative

Verlangt wurden eine Bestätigung unserer Krankenversicherung (couverture sociale), zwei Passfotos für den Studentenausweis, ein ausgefülltes Formular, dass mit dem oben erwähnten Brief kam (dossier d'inscription), zwei mit 0,69 € freigemachte und an uns selbst adressierte Briefumschläge im Format DIN A 5 und 4,57 € als Gebühr für einen "contrôle médical".  

Für die Bestätigung über die couverture sociale müsst ihr bei eurer Krankenversicherung anrufen und sagen, dass ihr in Frankreich studieren wollt. Dann können sie euch eine zweisprachige Bestätigung ausstellen (zumindest die DKV, bei den Gesetzlichen muss ein europäisches Formular E 111 beantragen). Wenn ihr diese Bestätigung nicht vorlegen könnt, müsst ihr euch bei der französischen sécurité sociale étudiante anmelden (und zahlen).  

Es gab zwei Termine in der zweiten Septemberhälfte, um die administrative Einschreibung vorzunehmen. Das ganze fand im Centre Panthéon statt, wo uns eine nette Dame vom Auslandsamt (Service de l'action internationale) über unsere TD-Wahlmöglichkeiten und das Studium im Allgemeinen erzählt hat und uns eine vorläufige Einschreibebestätigung ausgestellt hat (die man braucht, um an der Security am Centre Assas vorbeizukommen). 

Ein oder zwei Wochen später kam dann der Studentenausweis mit der Post. 

2. Die inscription pédagogique 

Die pädagogische Einschreibung mussten wir über Minitel vornehmen. In der großen Halle im Centre Assas stehen mehrere kleine Minitels (graue, antik anmutende Minicomputer mit denen man in einer Art rudimentärem Internet surfen kann), auf denen man mittels einer langwierigen aber einigermaßen verständlichen Prozedur seine TD-Fächer wählt.  

Nach ein paar Tagen bekommt man seinen "emploi du temps" (Stundenplan) zugeschickt. Man kann sich noch bis Beginn der TDs in der dritten Oktoberwoche umentscheiden. Hierzu muss man zum Scolarité-Büro gehen (Centre Assas, erste Etage auf der Galerie außen) und einfach sagen, dass man lieber eine andere Kombination möchte. Was nicht so einfach ist, ist eine Änderung der TD-Zeiten. Ein Argument, dass allerdings immer gezogen hat, ist zu sagen, dass man Freitag oder Montag kein TD haben möchte, weil man ab und zu mal über ein verlängertes Wochenende zu seiner Familie nach Hause fahren möchte. Auch vorstellbar ist, zu sagen, dass man sich um 7:45 Uhr morgens oder 21:30 Uhr abends nicht konzentrieren kann. Offizielle Möglichkeit ist allerdings nur ein Arbeitsvertrag. Zögert nicht, es zu versuchen, v.a. wenn ihr das Gefühl habt, dass euer Chargé de TD einen an der Schippe hat. Davon gibt es einige in Assas, und die können euch das Jahr schon etwas versauern.

Carte de séjour

Zwar ist nach unseren Informationen auch für EU-Bürger bei einem Aufenthalt länger als 3 Monate offiziell immer noch eine carte de séjour nötig, kümmert euch aber nicht drum. Man muss sie nie vorlegen, auch nicht, wenn ihr Wohngeld beantragt (früher war dies nötig). Also spart euch den Aufwand.

Wohngeld (CAF)

Auch ausländische Studenten haben in Frankreich Anspruch auf Wohngeld, das der Staat abhängig von Miethöhe, Art der Wohnung, Anzahl der Mitbewohner und manch anderen unklaren Kriterien zahlt.

Dafür müsst ihr unbedingt auf einen {{schriftlichen Mietvertrag}} beim Vertragsschluss bestehen (manche Vermieter versuchen dies aus steuerlichen Gründen zu vermeiden).

Ihr solltet dieses Wohngeld so schnell wie möglich beantragen, da es eine Weile dauert, bis es - dann aber auch rückwirkend - ausgezahlt wird.

Die verschiedenen Formular könnt ihr im Internet runterladen (http://www.caf.fr). Weiterhin benötigt ihr ein "RIB" (rélévé d'identité bancaire, Bankdaten) und eine Kopie eures Passes.

Über den Daumen gepeilt könnt ihr mit ca. 1/3 der Miete rechnen.

 

Remarques à faire?
Bermupa-Forum

Association | Berlin | München
Paris | Links
Start